Interview mit Valentin Schmid
Interview in der AZ vom 21.02.2012
AZ: Herr Schmid, zuerst ein Blick in die Zukunft: am Sonntag gewinnen Sie die Wahl zum Gemeindeammann, weshalb haben die Spreitenbacherinnen und Spreitenbacher Ihnen die Stimme gegeben?
Valentin Schmid: Die Spreitenbacherinnen und Spreitenbacher haben gesehen, dass mit mir die positive Entwicklung ihrer Gemeinde weiter verfolgt wird. Mein breites Fachwissen gibt ihnen die Sicherheit, dass Spreitenbach mit einem ausgewogenen Gemeinderat in die Zukunft geht. Ich decke die Lücke, die Josi Bütler hinterlässt, am besten ab.
AZ: In den letzten Jahren wurden in Spreitenbach einige Projekte angestossen oder laufende Entwicklungen beschleunigt, werden Sie so weiter fahren oder sehen Sie eher eine Konsolidierung?
VS: Stillstand ist Rückschritt! Die angestossenen Projekte und Entwicklungen werden uns die nächsten Jahre beschäftigen. Hier gilt es diese für alle Spreitenbacherinnen und Spreitenbacher optimal umzusetzen. Für die Neubaugebiete müssen Infrastrukturen geschaffen werden. Dazu gehören Schulräume, Erschliessungsanlagen aber auch Möglichkeiten für die Freizeit.
AZ: In welchen Bereichen wollen Sie die Schwerpunkte setzen?
VS: Das kommt sicher auch auf die Ressortverteilung an. Ich sehe pro Ressort folgende Schwerpunkte:
Raumplanung
Vision "West", Möglichkeiten der Entwicklung des Gebiets zwischen Landstrasse und Bahnhofstrasse gesamthaft betrachten.
Werke/Infrastruktur
- Ausbau und Modernisierung der Anlagen auf zukünftige Technologien.
- Das Netz soweit vorbereiten, dass Rückspeisungen von Photovoltaikanlagen möglich werden.
Personal
Aus- und Weiterbildung des Personals um weiter den hohen Standard der Verwaltungsabteilungen anbieten zu können.
Vormundschaftswesen
Reibungsloser Uebergang der Dossiers an das neue Familiengericht ab 1. Januar 2013.
Industrie und Gewerbe
Vertiefen der guten Beziehungen zu unseren Betrieben. Die Möglichkeiten schaffen, damit Spreitenbach weiterhin attraktiv bleibt, um Firmensitze hier zu haben.
AZ: Josef Bütler wird bereits Ende Monat als Gemeindeammann ausscheiden. Wie sehen Sie die Ablösung, wann können sie frühestens die Funktion als Gemeindeammann im Vollamt übernehmen?
VS: Die konkrete Ablösung wird der Gemeinderat an einer ersten Sitzung besprechen. Ob der Vizeammann die Geschäfte in der Uebergangsphase führt oder ob ein Teilpensum in Betracht fällt, wird sich dann zeigen.
Ich habe eine ordentliche Kündigungsfrist von 3 Monaten und könnte spätestens am 1. Juni 2012 das Vollamt antreten.





